Unsere Stadt kann sauber werden

Bild: Stadt WF

PM-Stadt-WF. Immer wieder beklagen sich Wolfenbütteler Bürger in den sozialen Netzwerken oder in den lokalen Medien über achtlos weggeworfenen Müll, der sich dann auf Plätzen, in Büschen oder in der Oker findet. Schnell wird dann der Stadt der schwarze Peter zugeschoben. Sie mache zu wenig, um Wolfenbüttel sauber zu halten. Dem ist aber nicht so – die Stadt räumt regelmäßig den Müll weg, für den andere verantwortlich sind. Aber auch hier sind den personellen und finanziellen Kapazitäten Grenzen gesetzt.

Wolfenbüttel ist, insgesamt betrachtet eine sehr saubere Stadt mit engagierten Bürgern, die sich einbringen, wie die Teilnahme an der Aktion „Sauberes Wolfenbüttel“ belegt. Natürlich gibt es auch in Wolfenbüttel Bereiche, die einer sehr intensiven Beobachtung bedürfen und aufgrund ihrer starken Frequentierung nicht rund um die Uhr sauber zu halten sind (zum Beispiel Bahnhof, Bereiche nach Festen, die Parkanlagen bei warmen Wetter). Allerdings wird gerade hier von Montag bis Freitag täglich gereinigt.

Dazu sind in der Straßenreinigung rund 15 Mitarbeiter der Städtischen Betriebe (SBW) tätig. Zwei große und eine kleine Kehrmaschine sind ebenfalls im Einsatz. Die Müllsammlung und Papierkorbleerung – alleine in der Innenstadt gibt es ein enges Netzt von 174 Müllkörben, die in der Woche 1044 Mal geleert werden –  erfolgt mit zwei Müllsammelfahrzeugen mit je zwei Mitarbeitern. Im weiteren Stadtgebiet sind 532, in den Ortsteilen 250 Müllbehälter aufgestellt. 19 Hundestationen mit kostenlosen Tüten ergänzen das Angebot. Tüten für die Hinterlassenschaften von Hunden werden übrigens auch an der Info im Rathaus ausgegeben.  Für die Straßenreinigung entstehen der Stadt jährlich Aufwendungen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.

Natürlich wird auch die Oker regelmäßig von den Mitarbeitern der ABW gereinigt. In diesem Jahr schon zweimal. Allerdings scheint auch das Interesse an einem sauberen Gewässer bei einigen Mitbürgern nur von geringer Natur zu sein, denn auch hier ist schon nach kurzer Zeit wieder ein Grad der Verschmutzung erreicht, der anderen Bürgern oder Besuchern der Stadt ins Auge fällt und den Eindruck erweckt, die Stadt würde nicht für Sauberkeit sorgen.

Die Stadt kann also immer wieder nur an die Bürger appellieren, Müll nicht achtlos auf den Straßen fallen zu lassen und mutwillig Gegenstände in der freien Natur oder in der Oker zu entsorgen. Und natürlich kann auch jeder Wolfenbütteler dazu beitragen, seine Stadt sauber zu halten, indem er zum Beispiel andere Personen auf ihr Fehlverhalten hinweist oder den achtlos weggeworfenen Pappbecher nicht liegen lässt, sondern mit gutem Beispiel vorangeht und selbst in den nächsten Müllbehälter schmeißt.

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